Die Geschichte
der Ente

Auf dem Pariser Autosalon 1948
wurde der neue Stolz der Citroën - Werke vorgestellt.
Lange Jahre Entwicklung, begonnen weit vor dem 2.
Weltkrieg, brachten eine Überraschung hervor, die nach
den Überlieferungen für unterschiedlichste Reaktionen
sorgte. Citroën präsentierte sein neues
Billigauto, den 2 CV. Die einen lachten lauthals, der
damalige Verkehrs - minister wandte sich mit Grauen ab.
Ein Ruf aus dem Publikum: "Was ist das denn
für ein hässliches Entlein?" begründete
den Spitznamen und den Kult um das Auto. Ein Jahr später
begann die Serienproduktion.
Bei diesem Auto wurde die
Ausstattung auf das Nötigste reduziert, der Prototyp
hatte vorn sogar nur einen Scheinwerfer.
Die Idee
zum Bau der Ente soll von Pierre Jules Boulanger stammen,
der 1938 bis 1950 Generaldirektor von Citroën war. Bei
der Entwicklung des Prototypen zielte man auf die
französischen Bauern und andere Landbewohner ab, die in
den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts höchst selten Auto
fuhren. Die Entwicklung des Prototypen begann schon 1935.
Der Legende nach sollte die Ente am Ende "zwei
Bauern in Stiefeln und einen Sack Kartoffeln
befördern", dabei eine ansehnliche Geschwindigkeit
erreichen und sehr wenig Sprit verbrauchen. Der
französischen Landbevölkerung mangelte es an Geld für
mehr.
Profiliertes Wellblech war
für eine stabile Karosse bei der Ente jahrelang üblich,
um ausreichende Stabilität zu erreichen. (siehe Foto
oben)
Serienreif
war die Ente erst im Oktober 1948, der
Zweite Weltkrieg hatte die Entwicklung unterbrochen.
Citroën wollte die Ente schon früher anbieten, musste
jedoch erst neue Fließbänder für ihre Herstellung
einrichten. Außerdem soll Generaldirektor Boulanger mit
dem Produktionsbeginn gewartet haben, bis sich die
finanziellen Verhältnisse der "kleinen Leute"
nach dem Krieg besserten und eine Werbekampagne für das
neue Auto Erfolg und Absatz versprach.
In den Prototypen hatte
man noch Zweitaktmotoren von BMW eingebaut, 1948 liefen
die ersten Enten mit einem Zweizylinder Boxermotor von
Citroën vom Band.
| Im Laufe der Jahre |
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Citroën 2 CV Baujahr
1955
(Foto: www.dyna.co.za) |
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wurde
die spartanische Ausstattung der Ente verbessert,
das Auto erhielt Türschlösser und ein
Zündschloss, Blinker, eine Heizung, Aschenbecher
und schließlich auch Sicherheitsgurte. |
In den 60er und 70er Jahren
entwickelte
sich die Ente zum "Studentenauto" und heute ist
sie ein Kultauto wie der Käfer.
| Versuch eines Faceliftings
(Dyane 6) |
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Dyane 6 Baujahr 1977
(Foto: http://www.citroen.mb.ca/) |
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Die
Puristen unter den Entenfreunden fanden meistens
die ältere Bau - form mit den runden Kotflügeln
und den Schein- werfern im klassichen Stil
schöner und nicht die " Dyane ". |
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Informationen zur Geschichte des 2 CV.

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